Coaching Schulverpflegung

Mädchen mit Apfel in der Hand unterhält sich mit anderem Mädchen am Essenstisch.

© Getty Images

Das Coaching unterstützt Schulen dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Jedes Schuljahr können sich dafür interessierte Schulen bewerben. Allen Verantwortlichen der Schulverpflegung steht während eines Schuljahres ein Coach mit Rat und Tat zur Seite, um unter anderem die Empfehlungen des Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestmöglich umzusetzen.

Ansprechpartnerin

Susanne Dobelke
AELF Bayreuth
Adolf-Wächter-Straße 10 - 12
95447 Bayreuth
Telefon: +49 921 591-342
Fax: 0921 591-111
E-Mail: poststelle@aelf-by.bayern.de

Coaching Schulverpflegung 2017/18

Das Coaching bietet den teilnehmenden Schulen die Möglichkeit, die warme Mittagsverpflegung zu verbessern.
Die Schulen werden von September 2017 bis Juli 2018 von einer Ernährungsfachkraft individuell gecoacht. Gemeinsam mit dem Coach analysieren sie ihr Verpflegungsangebot und legen individuelle Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung fest. Dabei werden die Aspekte Gesundheitsförderlichkeit, Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Wirtschaftlichkeit betrachtet.

Teilnehmende Schulen 2017/2018 in Oberfranken

Grundschule Stockheim

Logo Schulhaus Stockheim
Die Grundschule Stockheim besuchen insgesamt ca. 120 Schülerinnen und Schüler an zwei Standorten in Stockheim und Reitsch. Seit Anfang des Schuljahres wird in beiden Schulküchen das Essen von Köchinnen frisch für die Kinder zubereitet. Die Schule erhoffte sich durch das Coaching Unterstützung bei der Zusammenstellung eines gesunden, abwechslungsreichen und kindgerechten Essensangebotes sowie Tipps für die Zubereitung der Mahlzeiten, Verbesserungen beim Speiseraumkonzept und Ausgabe- sowie Bestellabwicklung.
Herausforderungen und Ziele des Coachings
Die Akzeptanz sollte bei den Schülern der offenen Ganztagsschule erhöht werden, so dass mehr Schüler regelmäßig an zwei bis drei Tagen pro Woche am Mittagessen teilnehmen.
Der Lärmpegel war ziemlich hoch, eine Verbesserung der Raumatmosphäre war wünschenswert.

Lösungswege

  • Eine regelmäßige Elterninfo zu Qualität, Menge und Preisberechnung des Mittagessens wurde geplant.
  • Beim Speisenplan sollten Wurstgerichte durch Fischmahlzeiten ausgetauscht werden.
  • Die Bastelgruppe der Schule kümmerte sich seit Dezember um die Dekoration der Räume.
  • Von Seiten des Sachaufwandsträgers sind schalldämmende Maßnahmen angedacht.
Ergebnisse
Um den Speiseplan noch gesundheitsförderlicher zu gestalten, wurden wie geplant die Wurstgerichte reduziert, es gibt nun öfter Fisch. Am Standort in Stockheim wurde zudem eine Küchenmaschine getestet, um mehr Rohkost einzuplanen.
Blumiger Eingangsbereich in Stockheim
Die Essensräume werden nun entsprechend der Jahreszeit geschmückt, damit die Schülerinnen und Schüler sich beim Mittagessen wohl fühlen. Von Seiten des Sachaufwandsträgers sind schalldämmende Maßnahmen angedacht, weitere
schalldämmende Maßnahmen sind geplant. Zusammen mit den Schülern wurden bereits "Tischmanieren" erstellt und ausgehängt. Kinder, die diese nicht beachten, werden zum Lesen aufgefordert.
Um mehr Kinder und Eltern auf das Mittagessen aufmerksam zu machen, wurde eine Elterninfo verteilt. Die Kinder können nun auch versuchsweise mitessen.Tatsächlich hat sich die Zahl der Essensteilnehmer bereits erhöht.

Ansprechpartner und Kontakt:
Grundschule Stockheim
Frankenwaldstr. 4, 96342 Stockheim
Schulleitung und Verpflegungsbeauftragte: Astrid Kestel
Coach: Edith Wagner
Internet: www.gs-stockheim.de/ Externer Link

Gymnasium Münchberg

Schullogo Gymnasium Münchberg
Das Gymnasium Münchberg besuchen rund 800 Schülerinnen und Schüler. Seit 2005 werden sie durch die Schulkantine PiKant mit frisch zubereiteten Mittagessen versorgt. Seit 2011 befindet sich der Pausenverkauf ebenfalls in der Hand von PiKant. In den vergangenen zwei Jahren verzeichnete die Schulkantine einen drastischen Rückgang in der Mittagsverpflegung - zugunsten der eigenen Pausenverpflegung. Da verschiedene Ansätze bisher keine Veränderungen zeigten, erhoffte sich die Schule durch das Coaching einen externen Blick auf Konzept und Arbeitsweise sowie Impulse für weitere Veränderungen.
Die Ganztagsschüler der 5. und 6. Klasse nahmen das Mittagsangebot gerne an. Ergänzend zu den beiden Menülinien gibt es in der Schulkantine eine Salattheke, die täglich frisch aus saisonalem und regionalem Angebot mit verschiedenen Dressings und Toppings zusammengestellt wird. Wer nur Salat essen will, kann einen kleinen oder großen Salatteller wählen.

Herausforderungen und Ziele des Coachings

  • Die Ganztagesschüler sollen geschlossen zum Mittagessen kommen.
  • Manche ältere Schüler essen lieber einen kleinen Snack aus dem Pausenangebot als ein vollständiges Mittagessen. Daher sollte die Akzeptanz des Mittagessens bei den Älteren erhöht werden.
  • Die Bestelldisziplin sollte sich zudem verbessern.
Lösungswege

Folgende Maßnahmen wurden angedacht:

  • verstärkt Mottowochen durchführen
  • ein „einfacheres“ und günstigeres Mittagessen“ zusätzlich anbieten
  • die neuen 5.-Klässler in der ersten Schulwoche zum Essen einladen
  • einen neuen, moderneren Homepage-Auftritt von PiKant erstellen
  • bei den angebotenen Menülinien die optimale Auswahl kenntlich machen
  • Mittagessen „ToGo“ zweimal wöchentlich und Salatbecher „ToGo“ täglich anbieten
  • durch Werbung PiKantine im gesamten Schulhaus präsenter werden lassen

Ergebnisse

  • Die Länderwochen" kamen gut an. Lieblingsessen der 5. Klassen wurden mit eingebaut. Mottowochen zur WM sind in Vorbereitung.
  • Durch das tägliche Zusatzangebot eines "einfacheren" Essens wie Kartoffeln mit Quark, Nudeln mit Soße, Puffer mit Apfelmus usw. findet jedes Kind etwas auf dem Speiseplan. Die optimale Menulinie ist im Speiseplan gekennzeichnet und zwei Werbetafeln mit dem täglichen Mittagsangebot stehen im Schulhaus.
  • Ankündigungen am digitalen schwarzen Brett werden stetig aktualisiert.
  • Durch die „ToGo“-Angebote kommen größere Schüler in den Speisesaal und entscheiden sich auch oft spontan in der Schulkantine zu essen. Die Schüler im gebundenen Ganztag der 5. Klasse kommen täglich geschlossen zum Essen. Nach Beschluss des Schulforums nehmen die neuen 5.-Klässler im offenen Ganztag verbindlich ein warmes Mittagessen ein.
  • Zwei Schüler der 12. Klasse arbeiten an einer Neufassung der Homepage.
  • Der neuer Slogan auf der Homepage lautet im Übrigen: "Schule ist mehr als Unterricht - PiKant ist mehr als Essen!"
Was sagen die Mitglieder des Essensgremiums bzw. die Schüler über das Coaching?
„Ich esse fast alles, ab und zu hol ich was beim Pausenverkauf.“ (Tim, 6. Klasse)
„Das Essen ist so lecker, da komm ich öfter.“ (Lehrer)

Ansprechpartner und Kontakt:
Gymnasium Münchberg
Hofer Straße 41, 95213 Münchberg
Schulleitung: Gerd Koppitz
Verpflegungsbeauftragte: Gabriele Ruckdeschel
Coach: Edith Wagner
Internet: www.gymnasium-muenchberg.de Externer Link

Martin-Grundschule Forchheim

Logo Martingrundschule Forchheim
Die Martin-Grundschule besuchten im aktuellen Schuljahr rund 250 Schülerinnen und Schüler. Seit 2007 gibt es an der Schule den gebundenen Ganztag. Täglich nehmen ca. 80 Schüler am gemeinsamen Mittagessen teil, das von Ratio e.V. Forchheim im Tiefkühlsystem zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund der verschiedenen Religionszugehörigkeiten und des hohen Migrationshintergrundes an der Schule ist es schwierig ein Essen anzubieten, das allen schmeckt. Hier wünschte sich die Schule u.a. die verschiedenen Kulturen und Essgewohnheiten in der Speiseplanung besser berücksichtigen zu können.
Herausforderungen und Ziele des Coachings
Die Voraussetzungen an der Martinschule waren zu Coaching-Beginn schon sehr gut. Das Essen kam bei den Schülern gut an. Wunsch der Schule war es, das Mittagessen durch mehr frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sowie weniger zuckerreiche Getränke noch abwechslungsreicher und ausgewogener zu gestalten. Durch die Zubereitung zusätzlicher Komponenten vor Ort sollten zudem mehr regionale und saisonale Produkte verwendet und die Kosten gesenkt werden. Zusätzlich sollten die Kinder mehr Zeit für ihr Mittagessen bekommen. Das Interesse und die Begeisterung für gesundes Essen sollten gesteigert werden.

Stimmen zu Beginn des Coaching

  • "Wir sind sehr dankbar für die Teilnahmemöglichkeit, der wir sehr offen und motiviert gegenüberstehen." Frau Friedrich (Schulleitung)
  • "Die Zusammenarbeit mit dem Coaching Team ist sehr produktiv. Ich hoffe wir können viele Wünsche und Anregungen verbessern und umsetzen." Frau Sebrantke (Verpflegungsbeauftragte)
  • "Gut finde ich, dass es keinen gesüßten Tee mehr gibt. Die Saftschorle wird gerne getrunken." Frau Lauger (Lehrervertretung)
  • "Ich bin gespannt auf den neuen Speiseplan." Frau Fiedler (Küchenleitung)
  • "Ich bin neugierig ob die Umsetzung für „gesundes Essen“ in allen Punkten mit unseren Kindern gelingt." Frau Teuber (Küchenangestellte)
Melonenscheiben in der Martinschule
Lösungswege
Zusammen wurde im Essensgremium ein Leitfanden erarbeitet, anhand dessen die Speisenauswahl in Zukunft getroffen werden kann. Er nennt z.B. feste Tage, an welchen es Obst und Rohkost geben soll, so dass die Kriterien der DGE erfüllt sind.
Zudem wurde der Lieferant der Tiefkühlkomponenten ins Boot geholt. So konnte ein Programm installiert werden, mit welchem zukünftig die Erstellung der Speisepläne und die Bestellung der Speisen sehr einfach und zügig von statten gehen kann. Dies erleichtert den zuständigen Personen die ausgewogene Gestaltung der zukünftigen Speisepläne.
Ergebnisse
Der zu Beginn täglich angebotene gesüßte Tee wurde durch stark verdünnte Saftschorlen ersetzt. Diese soll es zukünftig auch nur noch jeden zweiten Tag geben. An den anderen Tagen wird dann Wasser mit Zitronen-, Apfel-, Limetten- oder Orangenscheiben sowie gefrorenen Himbeeren angeboten.
Durch die gemeinsamen Termine des Essensgremiums hat sich die Kommunikation während des Coachings auch unabhängig von den Besprechungen verbessert. Es soll daher auch zukünftig regelmäßige Termine für den gemeinsamen Austausch geben.
Mit der Hilfe der Schulleiterin konnten die Essenszeiten bereits so geändert werden, dass die Kinder mehr Zeit für Ihr Mittagessen haben. Auch wurde mehr Geschirr angeschafft: Daher muss sich die erste Gruppe nicht mehr "beeilen", damit das Geschirr für die zweite Gruppe gespült werden kann. Damit nicht mehr bei beiden Gruppen darauf geachtet werden muss, dass die Schüler rechtzeitig zum Essen erscheinen, wurden die Lehrkräfte gebeten, zukünftig verstärkt auf das pünktliche Erscheinen beim Essen zu achten.

Am Ende des Coachings sind folgende Stimmen zu hören:

  • "Durch das Coaching wurde begonnen, sich auf den Weg zu machen. Jeder kleine Schritt ist ein Erfolg. Der Weg ist das Ziel."
  • "Geduld lohnt sich. Wir entwickeln uns weiter. Kommunikation verbindet."
  • "Es wäre schön, wenn zukünftig Rückmeldungen der Eltern bei uns ankommen und auch Kritik an uns weitergeben wird. Der Leitfaden zur Erstellung des Speiseplans erleichtert uns die Arbeit bei der Auswahl der Speisen. Es läuft im Moment gut."
  • "Durch das Coaching wurde das Speiseangebot vielfältiger. Die Kinder dürfen das Essen bewerten, das war eine tolle Idee aus der Küche."
  • "Da ich erst im September an die Schule gekommen bin und zur Essensbeauftragten ernannt wurde hat mir das Schulcoaching geholfen einen besseren Einblick in die täglichen Abläufe in der Küche zu bekommen."

Ansprechpartner und Kontakt:
Martin-Grundschule Forchheim
Wallstraße 17, 91301 Forchheim
Schulleitung: Kerstin Friedrich
Verpflegungsbeauftragte: Stefanie Sebrantke
Coach: Melitta Ölschlager

Internet: martinschule-forchheim.de/ Externer Link

Staatliches Berufliches Schulzentrum Bamberg

Schulgebäude des staatl. berufl. Schulzentrums Bamberg
Etwa 1.750 Schülerinnen und Schüler besuchen das Staatliche Berufliche Schulzentrum Bamberg. Das Mittagessen wird vom "Imbissstübla" Losgar angeliefert. Zusätzlich zum warmen Speisenangebot gibt es seit drei Jahren eine Salattheke, die auch von Schülern und Lehrkräften benachbarter Schulen gerne genutzt wird. Diese positive Entwicklung wollte die Schule weiter fortsetzen. Die Nachfrage nach den warmen Tagesmenüs war bisher noch zu gering.
Herausforderungen und Ziele des Coachings
Zu Beginn des Coachings versorgten sich die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich mit Schnitzel-, Leberkäs- oder Fleischküchlebrötchen. Die Mittagsverpflegung lief fast nahezu über den Schulkiosk und viele Schülerinnen und Schüler holten sich Essen bei den umliegenden Bäckern und Fastfood-Restaurants. Die Gründe hierfür waren der Schule nicht ausreichend bekannt.
Das bisherige Angebot sollte daher attraktiver gestaltet und der Speiseplan optimiert werden, damit
  • die Nachfrage nach einer gesunden sowie abwechslungsreichen Mittagsverpflegung steigt und
  • mehr Schülerinnen und Schüler zu den in der Schule angebotenen warmen Gerichten greifen.
Dazu war die Verbesserung der bisher bestehenden Infrastruktur nötig, denn es standen nur etwa 20 Sitzplätze zum Mittagessen zur Verfügung.

Stimmen zum Coaching zu Beginn

  • "Die Gestaltung und die Unterstützung des Coachings finde ich sehr positiv und angenehm. Ich bin guter Dinge das eine Verbesserung der Ist-Situation erreicht und somit unsere Verpflegung noch weiter verbessert werden kann."
  • "Kompetente Beratung und Tipps von der Fachfrau."
  • "Der Coach bietet eine sinnvolle Unterstützung für das Team. Die Fortbildungen waren zum Teil hingegen weniger sinnvoll, da wir das Konzept nicht übertragen können."
  • "Das individuelle Coaching durch Frau Ölschlager ist sehr interessant und auch gewinnbringend. Wir hoffen, mit Ihrer Hilfe für die Schulverpflegung gute Impulse schaffen zu können. Unsere Ideen werden durch Frau Ölschlager gut und konstruktiv aufgenommen."
Lösungsansätze
Es wurde eine Schülerumfrage gestartet, die das Interesse und die Bedürfnisse der Schüler aufzeigen, aber gleichzeitig auf das Coaching-Projekt aufmerksam machen sollte. Damit Schülerwünsche konnten, soweit wie möglich, in das Schulcoaching einfließen.
Vor den Pfingstferien wurden dann drei Testwochen unter dem Motto „Länderküche“ gestartet. Der Speiseplan der Testwochen wurde nach den Kriterien des Speiseplan-Checks Mittagsverpflegung gestaltet, Wünsche der Schüler wurden berücksichtigt.
Bitte einen Alternativtext eingebenSalattheke am Staatl. Beruflichen Schulzentrum Bamberg
Ergebnisse
Die „Länderküche“ ist sehr gut angekommen. Nach ersten Rückmeldungen möchten einige Schüler und Schülerinnen die angebotenen warmen Gerichte nun öfter in Anspruch nehmen! Der eingesetzte Speiseplan soll auch im Nachhinein als Vorlage zur weiteren Gestaltung der Speisepläne dienen. Auch wurde ein Fitness-Brötchen eingeführt, das sehr gut bei den Schülerinnen und Schülern ankam.
Aktuell wird überlegt, die Zubereitungsmöglichkeiten vor Ort zu erweitern, wenn die Testwochen weiter so erfolgreich laufen. Dadurch wäre es möglich. mehr als 50 Schüler mit warmen Speisen zu versorgen und einzelne Komponenten vor Ort zuzubereiten. Auch steht im Raum, im Sommer die Sitzmöglichkeiten auf den Außenbereich auszuweiten.
In Zusammenarbeit mit dem Sachaufwandsträger konnten zudem nun Sitzmöglichkeiten für circa 100 Schüler geschaffen werden.
O-Töne am Ende des Coachings
"Die Organisation der Testwochen war recht arbeitsreich, hat sich aber 100%ig gelohnt. Ich bin sicher, dass wir 150-200 Essen pro Tag hätten, wenn die Räumlichkeiten die Versorgung nicht einschränken würden“, meint die Schule. Und das meint der Coach: „Alle Mitglieder des Essengremiums haben harmonisch zusammengearbeitet und haben Ihr Bestes getan, die zusammen gesetzten Ziele zu erreichen. Die Schule war ein Musterbeispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen und engagiert an die Sache heran gehen“.

Ansprechpartner und Kontakt:
Staatliches berufliches Schulzentrum Bamberg
Ohmstraße 12, 96050 Bamberg
Schulleitung: Roland Gröber
Verpflegungsbeauftragter: Christian Greiner-Fuchs
Coach: Melitta Ölschlager
Internet: berufsschulzentrum-bamberg.de Externer Link

Rückblick

Teilnehmende Schulen 2016/2017 in Oberfranken

Grund- und Mittelschule Altenburgblick Stegaurach

Außenansicht Grund- und Mittelschule Altenburgblick Stegaurach
Die Grund- und Mittelschule Altenburgblick Stegaurach unterrichtet rund 300 Schüler. Nachdem Schule immer mehr zum Lebensmittelpunkt vieler Schülerinnen und Schüler wird, entschloss sich der Sachaufwandsträger ein neues Kinderhaus zu bauen, welches mit dem Schulgelände verbunden wird und ca. 85 Schülern Mittagesbetreuung und Freizeitgestaltung bieten soll. In diesem Zusammenhang möchte die Schule die Mittagsverpflegung optimieren und sie mit Hilfe des Coachings gesundheitsfördernder und schmackhafter gestalten.

Ziele des Coachings:

  • Optimierung des aktuellen Speiseplans und Umsetzung der DGE-Standards
  • Neubau des Kinderhauses, neues Verpflegungskonzept erarbeiten
  • Leistungsverzeichnis erstellen
  • Strukturen für gute Verpflegung im neuen Gebäude planen

Lösungsansätze und Ergebnisse:

  • Runder TIsch mit Sachaufwandsträger und Träger der Mittagsbetreuung
  • Gespräch mit Caterer
  • Einbezug der Schulfamilie

Stimmen zum Coaching:

  • "Ich fände es gut, wenn es Nachtisch und Salat gibt, dann haben wir Süßes und Gesundes." Schülerin 4. Klasse
  • "Gut ist, dass man gemeinsam isst und sich unterhalten kann." Schüler 5. Klasse
  • "Wir freuen uns sehr, dass wir für das Coaching ausgewählt wurden. Wir sind begeistert und für jede Information dankbar." Schulleitung Claudia Christel

Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Altenburgblick
Schulplatz 1, 96135 Stegaurach
Schulleitung: Claudia Christel
Verpflegungsbeauftragte: Nadine Fößel
Coach: Karina Pfadenhauer
Internet: www.schule-altenburgblick-stegaurach.de Externer Link

Grund- und Mittelschule Bad Rodach

Außenansicht der Schule Bad Rodach
An der Grund- und Mittelschule Bad Rodach gibt es rund 270 Schüler. Das Essen bereitet die Schulküche Eishausen täglich frisch zu und liefert es kurz vor der Essensausgabe. Da die Kinder selbst wählen können, ob und wann sie mitessen, variiert die tägliche Anzahl der Essen. In der offene Ganztagsschule (Klassen 5 bis 9) nehmen täglich 20 bis 30 Kinder und in der Mittagsbetreuung (Klassen 1 bis 4) 30 bis 50 Kinder am gemeinsamen Mittagessen teil. Die Essensausgabe ist um 13 Uhr für alle Kinder.
Mit dem Coaching möchte die Schule allen Schülern ein leckeres, abwechslungsreiches und ausgewogenes Mittagessen ermöglichen. Sie wünscht sich zudem Unterstützung bei der Gestaltung der Verpflegungssituation sowie Tipps für den Speiseplan.

Ziele des Coachings:

  • Optimierung des aktuellen Speiseplans und Umsetzung der DGE-Standards
  • Essatmosphäre soll optimiert werden
  • Lärm und Zugluft sollen beseitigt werden
  • Ausgabesituation optimieren

Lösungsansätze und Ergebnisse:

  • Gespräch mit Caterer
  • Einbezug der Schulfamilie
  • Konzept überdenken
  • Kostengünstige Lösung finden um Lärm und Zugluft einzuschränken

Ansprechpartner und Kontakt:
Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Bad Rodach
Am Stiegelein 5, 96476 Bad Rodach
Schulleitung: Frau Oppel
Verpflegungsbeauftragte: Frau Six
Coach: Karina Pfadenhauer
Internet: www.schule-badrodach.de Externer Link

Carl-von-Linde-Schule Kulmbach

Logo Carl-von-Linde-Schule Kulmbach
Die Carl-von-Linde-Schule besuchen rund 830 Schüler. Unter anderem gibt es in der 5. und 6. Klasse jeweils zwei gebundene Ganztagsklassen. Der schuleigene Koch bietet viermal pro Woche warmes Mittagessen an.
In den Pausen gibt es zusätzlich einen Pausenverkauf des Hausmeister-Ehepaars. Einmal in der Woche (mittwochs) findet in der Schule der "gesunde Tag" statt. Dann werden in der Pause vorwiegend Vollkorn- und Milchprodukte und Obst der Saison in den Pausen verkauft.

Ziele des Coachings:

  • Weniger Süßwaren im Pausensortiment anbieten - dazu soll eine Schülerbefragung der Klassensprecher durchgeführt werden.
  • Gekühlte Milchgetränke kommen sehr gut an. Für die Verpackung und Verteilung von Joghurt und Obst werden Alternativen für Kunststoff gesucht.
  • Schüler und Lehrer sollten die Einhaltung der Pausenzeiten beachten.
Lösungsansätze:
Ein Spuckschutz wurde nach Rücksprache mit der Lebensmittelüberwachung angeschafft. Die Angebote sind nun auch besser sichtbar. Gesunde Angebote werden im Vordergrund plaziert.
Süßigkeiten wurden teils reduziert, es wird auch diskutiert, an einem Tag pro Woche diese ganz wegzulassen.
Obst sollte billiger als Süßigkeiten angeboten werden.
Ergebnisse:
Auf Anregung einer Projektgruppe wurden „Fair Trade“ Produkte angeboten.
Die Reduzierung der Süßigkeiten ist leider nur begrenzt möglich. Statt Schokolade werden mehr Cräcker angeboten. Der „Gesunde Tag“ wird meist gut angenommen. Schülerwünsche werden mit berücksichtigt.
Die Pausenzeiten werden beachtet, der Verkauf ist durch die neue Ausgabetheke etwas zügiger geworden.

Stimmen zum Coaching:

  • "Ich hab Mittwoch die ersten Stunden Sport, da ist ein Vollkornbrot genau richtig." Schüler
  • "Wraps find ich prima, kauf ich mir öfters." Schüler
  • "Quark mit Obst und Müsli ist prima." Schülerin
  • "Wir werden weiter mit dem Elternbeirat zusammen an der Reduzierung von Süßigkeiten arbeiten." Verpflegungsbeauftragte

Ansprechpartner und Kontakt:
Carl-von-Linde-Schule
Alte Forstlahmer Str. 16, 95326 Kulmbach
Schulleitung: Monika Hild
Verpflegungsbeauftragte: Sandra Schäfer-Küpferling
Coach: Edith Wagner
Internet: www.realschule-kulmbach.de Externer Link

Hans-Edelmann-Schule Kulmbach

Außenansicht Hans-Edelmann-Schule Kulmbach
Die Hans-Edelmann-Schule besuchen zurzeit rund 340 Schüler in den Jahrgangsstufen 5 bis 10. Seit 2006/2007 gibt es ein offenes Ganztagsangebot, welches von der Geschw.Gummistiftung betreut wird. Durch die noch beengten räumlichen Kapazitäten wird in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen auch nachmittags häufig unterrichtet.
Ziele des Coachings:
Die Pausenverpflegung der ersten Pause wird vom Hausmeister übernommen. Es gibt wechselnde Angebote auf Vorbestellung, dazu Gebäck und Getränke.
Für die Mittagspause versorgen sich die Schüler bisher selbst oder kaufen in den umliegenden Geschäften ein. Im neu erstellten Bistro sollen zukünftig Snacks und Getränke für die Mittagspause angeboten werden.
Lösungsansätze und Ergebnisse:
Im neuen Bistro ist eine Schülerfirma aktiv und bietet im neuen Bistro Mittagssnacks an. Dies wird gut angenommen, von Schülern und auch von den Lehrern. Die Schülerfirma arbeitet bereits mit Gewinn.
Es wird immer ein Gericht pro Woche angeboten, um den Einkauf zu erleichtern. Zusätzlich gibt es täglich belegte Brötchen, die schon in der zweiten Pause am Vormittag verkauft werden.
Die 9. Klassen führten die Firma bis Ostern, seit dem 2. Halbjahr sind die 8. Klassen dran und mit Begeisterung dabei. Sie werden im neuen Schuljahr im ersten Halbjahr weitermachen und dann wieder von den 8. Klassen abgelöst.
Eine Firma sponsert Obst für die Schule, dieses wird bereits vor dem Unterricht für alle Schüler in der Pausenhalle bereitgestellt. Auch dieses Angebot wird sehr gut angenommen.

Stimmen zum Coaching:

  • "Der Erdbeershake schmeckt richtig lecker!" Schüler als Kunde
  • "Wir freuen uns, dass wir schon so viel eingenommen haben!" Mitarbeiterin der Schülerfirma
  • "Es ist toll, dass wir immer die Reste essen dürfen!" Mitarbeiterin der Schülerfirma:

Ansprechpartner und Kontakt:
Hans-Edelmann-Mittelschule
Forstweg 4, 95326 Kulmbach
Schulleitung: Traudel Schmidt
Verpflegungsbeauftragte: Claudia Vießmann
Coach: Edith Wagner
Internet: www.hans-edelmann-schule.de Externer Link